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Zonen. Zur Konzeptualisierung von Ambiguität in der ästhetischen Theorie

Referent: Prof. Dr. Frauke Berndt | Moderation: Prof. Dr. Stephan Kammer (LMU)

03.07.2018 at 18:00 

Die Ambiguitätsforschung tritt auf der Stelle, seit das Problem der Ambiguität im deutschsprachigen Raum in den vergangenen zehn Jahren von einer linguistisch bzw. rhetorisch ausgerichteten Kommunikationswissenschaft durch Pragmatisierung vereinnahmt worden ist. Im Gegensatz dazu möchte ich skizzieren, vor welchen Aufgaben eine Ästhetik der Ambiguität steht, damit sich die Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften theoretisch wieder mit dem Problem befassen mögen, das im Zentrum ihrer Selbstverständigung steht. Der dafür wiederentdeckte Begriff 'Zonen' führt zu einer Epistemologie des Ästhetischen, weil an diesen Begriff relevante Theorien anknüpfen können, denen ein beschnittener Ambiguitätsbegriff keine Denkräume öffnet. Kurzum: In den Zonen geht es nicht um Kommunikation, sondern um Kunst – und zwar im emphatischen Sinn: ästhetisch, ethisch und politisch.

Frauke Berndt ist Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich und Visiting Fellow am CAS.

Ort und Anmeldung

Hauptgebäude der LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1 // A 022, 80539 München
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Wenn Sie Interesse an unserer Veranstaltung haben, bitten wir Sie sich mit uns in Verbindung zu setzen:
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